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Montag, 14. März 2011
Montag, 10. Januar 2011
Dienstag, 21. Dezember 2010
Scum.
"Im Andenken an den verstorbenen Senator Robert F. Kennedy haben alle abseitigen Gemeinheiten des "American Life" ihr irres Getriebe für einen Tag unterbrochen. Belmont Park schloß am Samstag. Die Metropolitan setzte ihr Stück ab. Genügt das, ihr Werbeleute? Kündigt eure Jobs.
Ich habe meinen gekündigt. Bis heute morgen war ich Werbetexter. Dies ist die erste Anzeige, die ich gerne geschrieben habe, und die letzte, die ich schreiben werde. Sie ist meine Kündigung. Nein, Madison Avenue hat Bobby Kennedy nicht getötet. Aber seine Ermordung war nur eine weitere Gemeinheit in einem zunehmend gemeinen amerikanischen Klima. Wir haben dieses Klima geschaffen.
Und dank unserer Bemühungen, Deodorant-Sprays, Seife, Bier und was auch immer zu verkaufen, ist es uns gelungen, die Gemeinheit Amerikas zu konditionieren. Zusammen mit Fernsehleuten haben wir ein Klima geschaffen, das Gewalt so alltäglich macht wie schlechten Mundgeruch.
Natürlich hat ein Mann mit einem Gewehr immer noch die Macht, ein Land zu schockieren. Aber wie tief? Wir haben den Tod vorher im Fernsehen gesehen. Tod, sandwichartig verpackt zwischen idiotischen 60-Sekunden-Spots, die milderen Rauchgenuß und sauberere Waschfreude versprechen. Aber was geschieht, wenn wir wirkliches Blut statt Aerosol-Deodorant verspritzen?
Nicht viel, fürchte ich.
Wer glaubt wirklich, daß Bobby Kennedy tot ist?
Nicht viele, glaube ich.
Weil wir dazu beigetragen haben, Amerikas Nerven abzustumpfen.
Theoretisch werden wir bezhalt, um mit dem amerikanischen Publikum zu kommunizieren. In Wirklichkeit bauen wir eine unsichtbare Mauer zwischen Humanität und Wirklichkeit auf. Wer wird wirklich von Bobby Kennedys Tod betroffen sein? Wer wird sagen, jetzt reicht´s? Nicht viele, fürchte ich.
Ich weiß noch nicht einmal, was ich morgen tun werde. Aber ich werde nicht zur Arbeit kommen. Denn es ist an der Zeit, ein Moratorium über die belanglosen Dinge zu schließen. Es ist an der zeit, mit dem verkaufen aufzuhören und mit Denken zu beginnen. Es ist an der Zeit, daß wir uns hinsetzen und über die Richtung nachdenken.
Ich habe keine. Sie wahrscheinlich auch nicht. Aber lassen Sie uns gemeinsam suchen.
Stecken Sie Ihren Job auf. Und rufen Sie mich an unter..."
(aus Scum von Valerie Solanas)
Ich habe meinen gekündigt. Bis heute morgen war ich Werbetexter. Dies ist die erste Anzeige, die ich gerne geschrieben habe, und die letzte, die ich schreiben werde. Sie ist meine Kündigung. Nein, Madison Avenue hat Bobby Kennedy nicht getötet. Aber seine Ermordung war nur eine weitere Gemeinheit in einem zunehmend gemeinen amerikanischen Klima. Wir haben dieses Klima geschaffen.
Und dank unserer Bemühungen, Deodorant-Sprays, Seife, Bier und was auch immer zu verkaufen, ist es uns gelungen, die Gemeinheit Amerikas zu konditionieren. Zusammen mit Fernsehleuten haben wir ein Klima geschaffen, das Gewalt so alltäglich macht wie schlechten Mundgeruch.
Natürlich hat ein Mann mit einem Gewehr immer noch die Macht, ein Land zu schockieren. Aber wie tief? Wir haben den Tod vorher im Fernsehen gesehen. Tod, sandwichartig verpackt zwischen idiotischen 60-Sekunden-Spots, die milderen Rauchgenuß und sauberere Waschfreude versprechen. Aber was geschieht, wenn wir wirkliches Blut statt Aerosol-Deodorant verspritzen?
Nicht viel, fürchte ich.
Wer glaubt wirklich, daß Bobby Kennedy tot ist?
Nicht viele, glaube ich.
Weil wir dazu beigetragen haben, Amerikas Nerven abzustumpfen.
Theoretisch werden wir bezhalt, um mit dem amerikanischen Publikum zu kommunizieren. In Wirklichkeit bauen wir eine unsichtbare Mauer zwischen Humanität und Wirklichkeit auf. Wer wird wirklich von Bobby Kennedys Tod betroffen sein? Wer wird sagen, jetzt reicht´s? Nicht viele, fürchte ich.
Ich weiß noch nicht einmal, was ich morgen tun werde. Aber ich werde nicht zur Arbeit kommen. Denn es ist an der Zeit, ein Moratorium über die belanglosen Dinge zu schließen. Es ist an der zeit, mit dem verkaufen aufzuhören und mit Denken zu beginnen. Es ist an der Zeit, daß wir uns hinsetzen und über die Richtung nachdenken.
Ich habe keine. Sie wahrscheinlich auch nicht. Aber lassen Sie uns gemeinsam suchen.
Stecken Sie Ihren Job auf. Und rufen Sie mich an unter..."
(aus Scum von Valerie Solanas)
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Mittwoch, 14. Juli 2010
Erkenntnis.
"Woche um Woche mischt er mit Hilfe einer Schaufel und einer Schubkarre Sand, Splitt, Zement und Wasser; Block für Block gießt er flüssigen Beton und glättet ihn. Der Rücken tut ihm weh, die Arme und Gelenke sind so steif, dass er kaum einen Stift halten kann. Vor allem langweilt ihn die körperliche Arbeit. Doch unglücklich ist er nicht. Was er nun tut, hätten Leute seinesgleichen seit 1652 tun sollen, nämlich die eigene schmutzige Arbeit. Als er dann nicht mehr daran denkt, dass er Zeit verliert, gewinnt die Arbeit sogar allmählich ihren eigenen Reiz."
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Samstag, 18. Juli 2009
Dienstag, 7. Juli 2009
Überleben die Qualitätszeitungen?
In den ruppigen Zeiten der "Oberflächenanalyse" und des "Mircobloggens" wird es, zumindest auf den ersten Blick, schwer für die bestehenden (Qualitäts-)Medien.
Wie positioniert sich z.B. eine FAZ, TAZ oder SZ? Ist es überhaupt noch möglich anspruchsvollen Journalismus einem breiterem Publikum interessant aufbereitet zugänglich zu machen? Wollen wir heute und in Zukunft eigentlich mehr als 140 Zeichen-Informationen?
Die digitale Welt verändert uns und unsere Informationsquellen in einer rasanten Geschwindigkeit. Es stellt sich zunehmend die Frage ob es der technologische Fortschritt ist oder doch die Krise (von der alle reden) die es den Qualitätszeitungen offenbar so schwer macht?
Das Schweizer Fernsehen zeigt in der Reihe "Sternstunde Philosophie" ein interessantes Gespräch zwischen Frank Schirrmacher und Roger de Weck, welches für die Beantwortung der Fragen Denkanstöße vermittelt.
Wie positioniert sich z.B. eine FAZ, TAZ oder SZ? Ist es überhaupt noch möglich anspruchsvollen Journalismus einem breiterem Publikum interessant aufbereitet zugänglich zu machen? Wollen wir heute und in Zukunft eigentlich mehr als 140 Zeichen-Informationen?
Die digitale Welt verändert uns und unsere Informationsquellen in einer rasanten Geschwindigkeit. Es stellt sich zunehmend die Frage ob es der technologische Fortschritt ist oder doch die Krise (von der alle reden) die es den Qualitätszeitungen offenbar so schwer macht?
Das Schweizer Fernsehen zeigt in der Reihe "Sternstunde Philosophie" ein interessantes Gespräch zwischen Frank Schirrmacher und Roger de Weck, welches für die Beantwortung der Fragen Denkanstöße vermittelt.
Sonntag, 4. Januar 2009
Wie funktioniert Technikkritik?
Was ist eigentlich aus der guten alten "Technikfeindlichkeit" geworden? Ist sie möglicherweise Opfer des technischen Fortschritts, mit einem Überbleibsel namens "Technikkritik"?
Hat diese Form der Kritik eigentlich eine Chance und wie soll denn eine authentische Technikkritik funktionieren, wenn fast jeder Kritiker eine eigene Website vorweisen kann, mindestens aber über eine Mailadresse verfügt? Oder ist dies ein Zeichen von Versachlichung, der Aneignung von Expertenwissen? Hat sich die Technikdebatte somit bereits gemäßigt? Vielleicht befinden wir uns aber in "technischen Milieus", nach dem französischen Soziologen Jacques Ellul, in denen der Mensch keine Distanz mehr hat, da er viel zu stark in das Milieu integriert ist? Ist eine Einflussname in "technische Entwicklungen" an deren Ende veränderte und verbesserte technische Konstrukte stehen (noch) möglich?
Ulrich Teusch (Politologe und freier Journalist) gibt in seinem sehr lesenswerten, aus dem Jahr 2006 stammenden, Essay "Moderne Maschinenstürmer - Wie funktioniert Technikkritik?" einen Einblick in zwei wesentliche Varianten der Technikkritik: die soziozentrische und die technozentrische Technikkritik (Printfassung / Hörfassung) und somit Grundlagen für die Beantwortung der eingangs aufgestellten Fragen.
Hat diese Form der Kritik eigentlich eine Chance und wie soll denn eine authentische Technikkritik funktionieren, wenn fast jeder Kritiker eine eigene Website vorweisen kann, mindestens aber über eine Mailadresse verfügt? Oder ist dies ein Zeichen von Versachlichung, der Aneignung von Expertenwissen? Hat sich die Technikdebatte somit bereits gemäßigt? Vielleicht befinden wir uns aber in "technischen Milieus", nach dem französischen Soziologen Jacques Ellul, in denen der Mensch keine Distanz mehr hat, da er viel zu stark in das Milieu integriert ist? Ist eine Einflussname in "technische Entwicklungen" an deren Ende veränderte und verbesserte technische Konstrukte stehen (noch) möglich?
Ulrich Teusch (Politologe und freier Journalist) gibt in seinem sehr lesenswerten, aus dem Jahr 2006 stammenden, Essay "Moderne Maschinenstürmer - Wie funktioniert Technikkritik?" einen Einblick in zwei wesentliche Varianten der Technikkritik: die soziozentrische und die technozentrische Technikkritik (Printfassung / Hörfassung) und somit Grundlagen für die Beantwortung der eingangs aufgestellten Fragen.
Mittwoch, 24. September 2008
Vice Film Produktion "Heavy Metal in Baghdad" kommt ins Kino.
Das Vice-Imperium ist für unkonventionelle Filme bekannt. Nun wurde ein Film über eine Heavy Metal Band aus dem Irak produziert. Der Film lief auf internationalen Filmfesten und ist sicher sehenswert. Leider kommt er zunächst nur in einige ausgewählte Kinos in Deutschland.
Aus dem Inhalt: "Acrassicauda haben nach Saddams Sturz im Jahr 2003 in den folgenden drei Jahren miterlebt, wie ihr Land um sie herum zerbrochen ist. Sie haben während dieser Zeit immer zusammen gehalten, ums Überleben gekämpft und an ihren Heavy Metal Traum geglaubt. Der Bassist Firas, Drummer Marwan, Gitarrist Tony und Frontmann, Sänger und zweiter Gitarrist Faisal, stehen für die stillen oder eben auch lauten Träume und Hoffnungen einer ganzen jungen Generation von Irakern" (Vice). Anschauen!
via Vice
Aus dem Inhalt: "Acrassicauda haben nach Saddams Sturz im Jahr 2003 in den folgenden drei Jahren miterlebt, wie ihr Land um sie herum zerbrochen ist. Sie haben während dieser Zeit immer zusammen gehalten, ums Überleben gekämpft und an ihren Heavy Metal Traum geglaubt. Der Bassist Firas, Drummer Marwan, Gitarrist Tony und Frontmann, Sänger und zweiter Gitarrist Faisal, stehen für die stillen oder eben auch lauten Träume und Hoffnungen einer ganzen jungen Generation von Irakern" (Vice). Anschauen!
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Sonntag, 14. September 2008
Matt Damon mischt sich ein!
Der US-Wahlkampf begibt sich langsam aber sicher in seine heiße Phase und auch der Schauspieler Matt Damon mischt sich ein.
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Sonntag, 31. August 2008
Russland und die Panzer.
Gute dreißig Jahre ist es her, als am 21. August 1968 Truppen des Warschauer Paktes in die damalige CSSR einmarschierten, um die Reformbemühungen der Partei von Alexander Dubček niederzuschlagen. Die Bilder in den letzten Wochen, als russische Panzer in Georgien einfuhren, sind von erschreckender Ähnlichkeit zu jenen des so genannten Prager Frühlings.
Die Folgen des heutigen Konflikts sind jedoch noch nicht absehbar und spalten vor allem die Europäer in zwei Lager.
Eine recht brauchbare Analogie stellt ein sechsunddreißig Sekunden Video dar. In dem Video ist Alex Dubček kurz nach dem Einmarsch in sein Land zu sehen. Iva Janzurová (Schauspielerin) und Marta Kubisová (Sängerin von Bob Dylan Songs in tschechischer Sprache) umrahmen ihn. Von der Sängerin bekommt Dubček eine kleine Schachtel. In ihr soll sich ein Talisman befinden, der ihm, ihnen und allen anderen, die an die Reformbewegung glauben, Glück bringen soll. Der müde Alexander Dubček weiss zu diesem Zeitpunkt bereits, dass das Ende nahe ist. "Herzlichen Dank", sagt er mehrmals. Dann hebt er den Deckel der Schachtel. Sie ist leer. Es folgt ein Moment peinlicher Berührung und Entschuldigungen. Kurze Zeit später ist die grosse Geschichte mit der kleinen zusammengeprallt.
Wer nun und schlussendlich im aktuellen Kaukasuskonflikt mit leeren Händen dasteht und wer mindestens einen peinlichen Moment ertragen muss, die Geschichte wird es uns lehren.
Die Folgen des heutigen Konflikts sind jedoch noch nicht absehbar und spalten vor allem die Europäer in zwei Lager.
Eine recht brauchbare Analogie stellt ein sechsunddreißig Sekunden Video dar. In dem Video ist Alex Dubček kurz nach dem Einmarsch in sein Land zu sehen. Iva Janzurová (Schauspielerin) und Marta Kubisová (Sängerin von Bob Dylan Songs in tschechischer Sprache) umrahmen ihn. Von der Sängerin bekommt Dubček eine kleine Schachtel. In ihr soll sich ein Talisman befinden, der ihm, ihnen und allen anderen, die an die Reformbewegung glauben, Glück bringen soll. Der müde Alexander Dubček weiss zu diesem Zeitpunkt bereits, dass das Ende nahe ist. "Herzlichen Dank", sagt er mehrmals. Dann hebt er den Deckel der Schachtel. Sie ist leer. Es folgt ein Moment peinlicher Berührung und Entschuldigungen. Kurze Zeit später ist die grosse Geschichte mit der kleinen zusammengeprallt.
Wer nun und schlussendlich im aktuellen Kaukasuskonflikt mit leeren Händen dasteht und wer mindestens einen peinlichen Moment ertragen muss, die Geschichte wird es uns lehren.
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Donnerstag, 7. August 2008
Schluss mit lustig -China und die olympischen Spiele 2008.
In ein paar Stunden beginnen sie, die olympischen Sommer-Spiele 2008. Der Gastgeber, die Volksrepublik China, steht, soviel ist sicher, unter besonderer Beobachtung einer Vielzahl westlicher Medien und Politiker. Und insgesamt haben die Spiele, die "die besten aller Zeiten werden sollen" einen faden Beigeschmack bekommen, schon bevor sie überhaupt begonnen haben. Nun stellen sich gleich mehrere Fragen: Dürfen wir im Westen uns eigentlich derart empören? Ist es richtig politische Anliegen auf dem Rücken von Sportveranstaltungen auszutragen? Gibt es nicht auch in anderen Nationen ernsthafte Probleme menschenrechtlicher Natur, die zumindest einer Kritik bedürfen und ist der erhobene Zeigefinger im in China produzierten T-Shirt bei einem Café Latte im Hipster-Viertel wirklich angemessen? Vielleicht ist aber auch alle Kritik bisher viel zu schwach ausgefallen? Was ist eigentlich mit den Auseinandersetzung in Tibet und der uigurischen Unabhängigkeitsbewegung? Vielleicht müsste alles in und um China boykottiert werden?
Es ist ein schmaler Grad zwischen dem Richtigen und dem Falschen.
Wenn es aber beispielsweise stimmt, dass das Internet auch während der Spiele nicht frei, sondern zensiert sein wird und Sportler in das Olympische Dorf gezwungen werden bzw. Kontrollen über sich ergehen lassen müssen, die nichts mit Sport zu tun haben, dann sollten sich die gastgebenden Chinesen schon einmal fragen lassen, wie es um sie und ihr Versprechen der "besten Spiele aller Zeiten" bestellt ist.
Jetzt schaut die Welt zunächst gespannt nach Peking, wo am 8.8. um 14:08:08 Uhr (MEZ) die Spiele beginnen werden und hofft das alles gut wird. Die Kommunikationstrategen der chinesischen Führung werden auch eifrig daran arbeiten, dass alles, zumindest, gut wirkt. Zu dieser Thematik wurden bereits vor ein paar Monaten in der Süddeutschen Zeitung Strategien für Chinas Image entworfen.
Ob das Werbeeinmaleins helfen wird, die große Politik intervenieren muss oder ob der Sport für sich spricht, wir werden es in den nächsten Wochen erleben dürfen.
Es ist ein schmaler Grad zwischen dem Richtigen und dem Falschen.
Wenn es aber beispielsweise stimmt, dass das Internet auch während der Spiele nicht frei, sondern zensiert sein wird und Sportler in das Olympische Dorf gezwungen werden bzw. Kontrollen über sich ergehen lassen müssen, die nichts mit Sport zu tun haben, dann sollten sich die gastgebenden Chinesen schon einmal fragen lassen, wie es um sie und ihr Versprechen der "besten Spiele aller Zeiten" bestellt ist.
Jetzt schaut die Welt zunächst gespannt nach Peking, wo am 8.8. um 14:08:08 Uhr (MEZ) die Spiele beginnen werden und hofft das alles gut wird. Die Kommunikationstrategen der chinesischen Führung werden auch eifrig daran arbeiten, dass alles, zumindest, gut wirkt. Zu dieser Thematik wurden bereits vor ein paar Monaten in der Süddeutschen Zeitung Strategien für Chinas Image entworfen.
Ob das Werbeeinmaleins helfen wird, die große Politik intervenieren muss oder ob der Sport für sich spricht, wir werden es in den nächsten Wochen erleben dürfen.
Montag, 21. April 2008
Goolgle Earth hat jetzt auch Sonnenuntergänge
Schöne neue Features für die neuste Version von Google Earth: Im überarbeiteten Navigationsinterface gibt es neben rasanten 3D-Fahrten nun auch Sonnenuntergängen zu bewundern. Die DE:BUG
fordert derweil schon genau das Richtige: "Wir brauchen mehr Satelliten für Google Earth!" Recht so! Allein wegen der Werbemaßnahmen, die wir noch an die Häuserwände kleben müssen.
Google im (notizblog)I
Google im (notizblog)II
via Page online
fordert derweil schon genau das Richtige: "Wir brauchen mehr Satelliten für Google Earth!" Recht so! Allein wegen der Werbemaßnahmen, die wir noch an die Häuserwände kleben müssen.
Google im (notizblog)I
Google im (notizblog)II
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Samstag, 2. Februar 2008
Der Knüppel ist draussen!
Microsoft kauft Yahoo und DE:BUG findet gleich drei Gründe zum Jubeln. Wired fragt sich, ob nun aus zwei Verlierern ein Gewinner werden kann und Spiegel online spricht von einem "Giganten-Flirt".
Mit der Bewertung dieses Deals sollte man sicherlich vorsichtig sein, denn der Marktanteil von Microsoft/Yahoo wird nahe der 30-Prozent-Marke zu finden sein, was immer noch deutlich hinter Google ist, aber möglicherweise eine ernsthafte Gefahr für Eric Schmidt (CEO Google) und sein Team darstellen wird. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich hierbei um die letzte und entscheidende große Schlacht von Steve Ballmer (CEO Microsoft), um die Vorherrschaft im Netz handeln könnte. Interessant dürften die Entwicklungen für die Nutzer der Dienste von Google und Microsoft/Yahoo werden. Es bleibt spannend und riecht nach einer deftigen Wirtshausschlägerei.
Mit der Bewertung dieses Deals sollte man sicherlich vorsichtig sein, denn der Marktanteil von Microsoft/Yahoo wird nahe der 30-Prozent-Marke zu finden sein, was immer noch deutlich hinter Google ist, aber möglicherweise eine ernsthafte Gefahr für Eric Schmidt (CEO Google) und sein Team darstellen wird. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich hierbei um die letzte und entscheidende große Schlacht von Steve Ballmer (CEO Microsoft), um die Vorherrschaft im Netz handeln könnte. Interessant dürften die Entwicklungen für die Nutzer der Dienste von Google und Microsoft/Yahoo werden. Es bleibt spannend und riecht nach einer deftigen Wirtshausschlägerei.
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Samstag, 24. November 2007
Jay-Z setzt auf Euro
Es muss wirklich schlecht um den Greenback bestellt sein, wenn es Anfänge gibt, die ihn nicht mehr als Statussymbol Nummer eins gelten lassen. Eben genau diese Tatsache macht das neue Video von Jay-Z ("Blue Magic") so interessant, denn es stellt einen dieser Anfänge dar.
Auf den ersten Blick ist bei diesem Video vieles wie immer. Im Detail gibt es allerdings einen erheblichen Unterschied. Bei den Geldscheinen handelt es sich nicht um Dollars, jene Währung die seit langer Zeit als eine Art Universalwährung zu betrachten ist. Hier wird mit 500-Euro-Noten hantiert, was nun sogar die Wall Street interessant zu finden scheint. Außerdem wird in der New Yorker Szene nicht mehr mit Lincolns oder Cadillacs gefahren, sondern mit Bentleys oder Rolls Royce, aber dies nur am Rande. Dieser Trend besteht schon etwas länger.
Der Inhaber von Roc-A-Fella Records und stolze Besitzer von geschätzten 547 Millionen Dollar setzt also ziemlich deutlich auf europäische Importe. Muss man sich nun, in Anbetracht dessen, Sorgen um die Weltwirtschaft machen?
Auf den ersten Blick ist bei diesem Video vieles wie immer. Im Detail gibt es allerdings einen erheblichen Unterschied. Bei den Geldscheinen handelt es sich nicht um Dollars, jene Währung die seit langer Zeit als eine Art Universalwährung zu betrachten ist. Hier wird mit 500-Euro-Noten hantiert, was nun sogar die Wall Street interessant zu finden scheint. Außerdem wird in der New Yorker Szene nicht mehr mit Lincolns oder Cadillacs gefahren, sondern mit Bentleys oder Rolls Royce, aber dies nur am Rande. Dieser Trend besteht schon etwas länger.
Der Inhaber von Roc-A-Fella Records und stolze Besitzer von geschätzten 547 Millionen Dollar setzt also ziemlich deutlich auf europäische Importe. Muss man sich nun, in Anbetracht dessen, Sorgen um die Weltwirtschaft machen?
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Montag, 19. November 2007
Weltherrscher und Klimakiller Google?
Nachdem es Manfred Schell von der GDL nicht gelungen ist die Weltherrschaft zu erlagen, müssen Verschwörungstheoretiker nun den Fokus in eine andere Richtung lenken. Möglicherweise strebt Google nach der Weltherrschaft und während sie dies tun, verbrauchen sie auch noch ne ganze Menge Strom! Um genau zu sein, verbraucht eine Suchanfrage bei Google innerhalb von Sekundenbruchteilen Strom wie es eine 10-Watt-Energiesparbirne in einer halben Stunde tut (vgl. WOZ, 15.11.07). Nun müssen wir uns in Zeiten der nahenden Klimakatastrophe fragen: Was hat diese Erkenntnis für Auswirkungen auf das Klima, wenn es ca. 1,2 Milliarden mal am Tag zu solch einem Vorgang kommt? Davon ab, wie hoch ist der Energieverbrauch des Internets eigentlich insgesamt?
Aber zurück zu dem Ziel der Weltherrschaft: Um diese zu erobern hat Google jüngst 30 Mitstreiter versammelt, die allesamt für offene Standards in der mobilen Welt eintreten wollen. Und somit "geht es um Kontrolle, Macht und Einfluss, und davon kriegt Google als Chefrocker seiner eigenen Gang bestimmt reichlich. Denn am Ende der Leitung geht es für Google darum, seine beherrschende Stellung in Sachen Indizierung, Suche und Werbung aus dem klassischen Internet auf das mobile Netz auszuweiten (vgl. DE:BUG, 06.11.07)." Die Spannung steigt also.
Aber zurück zu dem Ziel der Weltherrschaft: Um diese zu erobern hat Google jüngst 30 Mitstreiter versammelt, die allesamt für offene Standards in der mobilen Welt eintreten wollen. Und somit "geht es um Kontrolle, Macht und Einfluss, und davon kriegt Google als Chefrocker seiner eigenen Gang bestimmt reichlich. Denn am Ende der Leitung geht es für Google darum, seine beherrschende Stellung in Sachen Indizierung, Suche und Werbung aus dem klassischen Internet auf das mobile Netz auszuweiten (vgl. DE:BUG, 06.11.07)." Die Spannung steigt also.
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Montag, 8. Oktober 2007
Mercedes Bunz
über Wandel, Marken und andere wichtige Dinge des Lebens. Beispielsweise, was denkt Mercedes Bunz über die digitalen Bohemians Holm Friebe und Sascha Lobo?
Diese beiden Herren haben ja unlängst viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ihr Buch "Wir nennen es Arbeit" (inkl. dazugehörigem Blog) beschreibt "Frontverläufe im Kampf um den Individualismus 2.0", wie sie sagen.
Das folgende Gespräch ist zwar schon etwas älter, aber immer wieder sehenswert, wie ich finde.
Diese beiden Herren haben ja unlängst viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ihr Buch "Wir nennen es Arbeit" (inkl. dazugehörigem Blog) beschreibt "Frontverläufe im Kampf um den Individualismus 2.0", wie sie sagen.
Das folgende Gespräch ist zwar schon etwas älter, aber immer wieder sehenswert, wie ich finde.
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Sonntag, 19. August 2007
9to5
Unter den Themenschwerpunkten: Burning Money, Getting Things Done und Weltverbesserung startet am 23. August ein "9to5"-Festival Camp in Berlin. Zum Auftakt stehen unter anderem Menschen wie Tom Hodgkinson, Jens Friebe und Jaques Palminger auf dem Programm. Bis zum 26. August darf man Leuten wie Thees Ulmann, dem Jeans Team, Kathrin Passig, Renè Pollesch und Mercedes Bunz zuhören. Um ein tolles Wochenende zu komplettieren gibt es direkt an der Spree ein Sonnendeck mit kostenlosem WLAN-Zugang. Tickets sind bereits ab 20 EURO erhältlich.
Quelle: Wir nennen es Arbeit
Quelle: Wir nennen es Arbeit
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