Nun hat auch die bayrische Metropole München einen standesgemäßen Reiseführer. Das Vice Magazin hat nach dem Vice Guide to Berlin, nun auch den Vice Guide to München vorgelegt.
Was war Leberkäse nochmal genau?
Vice Guide im (notiz)blog
Dienstag, 20. November 2007
Montag, 19. November 2007
Weltherrscher und Klimakiller Google?
Nachdem es Manfred Schell von der GDL nicht gelungen ist die Weltherrschaft zu erlagen, müssen Verschwörungstheoretiker nun den Fokus in eine andere Richtung lenken. Möglicherweise strebt Google nach der Weltherrschaft und während sie dies tun, verbrauchen sie auch noch ne ganze Menge Strom! Um genau zu sein, verbraucht eine Suchanfrage bei Google innerhalb von Sekundenbruchteilen Strom wie es eine 10-Watt-Energiesparbirne in einer halben Stunde tut (vgl. WOZ, 15.11.07). Nun müssen wir uns in Zeiten der nahenden Klimakatastrophe fragen: Was hat diese Erkenntnis für Auswirkungen auf das Klima, wenn es ca. 1,2 Milliarden mal am Tag zu solch einem Vorgang kommt? Davon ab, wie hoch ist der Energieverbrauch des Internets eigentlich insgesamt?
Aber zurück zu dem Ziel der Weltherrschaft: Um diese zu erobern hat Google jüngst 30 Mitstreiter versammelt, die allesamt für offene Standards in der mobilen Welt eintreten wollen. Und somit "geht es um Kontrolle, Macht und Einfluss, und davon kriegt Google als Chefrocker seiner eigenen Gang bestimmt reichlich. Denn am Ende der Leitung geht es für Google darum, seine beherrschende Stellung in Sachen Indizierung, Suche und Werbung aus dem klassischen Internet auf das mobile Netz auszuweiten (vgl. DE:BUG, 06.11.07)." Die Spannung steigt also.
Aber zurück zu dem Ziel der Weltherrschaft: Um diese zu erobern hat Google jüngst 30 Mitstreiter versammelt, die allesamt für offene Standards in der mobilen Welt eintreten wollen. Und somit "geht es um Kontrolle, Macht und Einfluss, und davon kriegt Google als Chefrocker seiner eigenen Gang bestimmt reichlich. Denn am Ende der Leitung geht es für Google darum, seine beherrschende Stellung in Sachen Indizierung, Suche und Werbung aus dem klassischen Internet auf das mobile Netz auszuweiten (vgl. DE:BUG, 06.11.07)." Die Spannung steigt also.
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Freitag, 16. November 2007
Zonen-Spex gönnt sich eine Pause
Die großartige persona non grata (png) nimmt sich eine Schaffenspause. Die Begründung ist folgende:
"Längst ist es durch das bittere Lamentieren eines erheblichen Teils der Musikindustrie gedrungen – ihre Krise ist tatsächlich eine gewaltige Umwälzung, ein neuer Anfang. Auch der Printmarkt steckt mittendrin in einer solchen Revolution. Es gibt zweifellos gravierende Argumente, mit denen sich Printmedien gegen die unschlagbar aktuelle, jedoch auch sehr flüchtige Konkurrenz webbasierender Publikationen behaupten können, nur – um ganz ehrlich zu sein – haben wir selbst solche Argumente in den letzten Ausgaben der Persona Non Grata immer seltener gefunden. Persona Non Grata war nicht mehr das Magazin, das wir publizieren wollten – zu gefällig, zu affirmativ, zu verheddert in bereits zusammenbrechende Strukturen, die wir eigentlich herausfordern wollten, nicht schräg genug, zu wenig nörglerisch, zu wenig skeptisch und nicht mehr so richtig eigenwillig. Wir benötigen eine Auszeit – ein paar Wochen, um zurück zu einem ursprünglichen konstruktiven Dissens zu finden, um qualitativ abgesicherte und eloquent aufeinanderprallende Widersprüche neu zu entfachen, die das Publizieren in Persona Non Grata für uns Autoren immer so spannend gemacht hatten (und somit wenigstens vor uns jegliche Frage nach der Relevanz des Mediums erübrigten). Doch nicht nur um uns inhaltlich und redaktionell neu zu ordnen, auch um die Existenz von Persona Non Grata ökonomisch abzusichern, anstatt im Scheinzwang einen schwindenden Etat zu löchern, benötigen wir diese Pause. Daher die schlechte Nachricht: es wird in diesem Jahr keine Persona Non Grata mehr geben. Die gute Nachricht: eine neue Persona Non Grata erscheint. Sie erscheint am 21. Januar 2008 – und es wird in Kooperation mit dem grandiosen Berliner Label Sinnbus Records eine CD-Beilage und Konzerte geben. Die angesprochenen, längst überfälligen Veränderungen wurden angestoßen, und wir sind nach grundsätzlichen Diskussionen wieder schwer motiviert. Noch bevor ihr Persona Non Grata #74 an den Kiosken und im Briefkasten findet, werden wir euch auch an dieser Stelle an den Hintergründen unserer zurückgewonnenen Euphorie teilhaben lassen (png, 14.11.07)."
Ich freue mich schon jetzt auf den 21. Januar, die dann zurückgewonnene Euphorie und die bestimmt sehr gute Sinnbus-Beilage.
"Längst ist es durch das bittere Lamentieren eines erheblichen Teils der Musikindustrie gedrungen – ihre Krise ist tatsächlich eine gewaltige Umwälzung, ein neuer Anfang. Auch der Printmarkt steckt mittendrin in einer solchen Revolution. Es gibt zweifellos gravierende Argumente, mit denen sich Printmedien gegen die unschlagbar aktuelle, jedoch auch sehr flüchtige Konkurrenz webbasierender Publikationen behaupten können, nur – um ganz ehrlich zu sein – haben wir selbst solche Argumente in den letzten Ausgaben der Persona Non Grata immer seltener gefunden. Persona Non Grata war nicht mehr das Magazin, das wir publizieren wollten – zu gefällig, zu affirmativ, zu verheddert in bereits zusammenbrechende Strukturen, die wir eigentlich herausfordern wollten, nicht schräg genug, zu wenig nörglerisch, zu wenig skeptisch und nicht mehr so richtig eigenwillig. Wir benötigen eine Auszeit – ein paar Wochen, um zurück zu einem ursprünglichen konstruktiven Dissens zu finden, um qualitativ abgesicherte und eloquent aufeinanderprallende Widersprüche neu zu entfachen, die das Publizieren in Persona Non Grata für uns Autoren immer so spannend gemacht hatten (und somit wenigstens vor uns jegliche Frage nach der Relevanz des Mediums erübrigten). Doch nicht nur um uns inhaltlich und redaktionell neu zu ordnen, auch um die Existenz von Persona Non Grata ökonomisch abzusichern, anstatt im Scheinzwang einen schwindenden Etat zu löchern, benötigen wir diese Pause. Daher die schlechte Nachricht: es wird in diesem Jahr keine Persona Non Grata mehr geben. Die gute Nachricht: eine neue Persona Non Grata erscheint. Sie erscheint am 21. Januar 2008 – und es wird in Kooperation mit dem grandiosen Berliner Label Sinnbus Records eine CD-Beilage und Konzerte geben. Die angesprochenen, längst überfälligen Veränderungen wurden angestoßen, und wir sind nach grundsätzlichen Diskussionen wieder schwer motiviert. Noch bevor ihr Persona Non Grata #74 an den Kiosken und im Briefkasten findet, werden wir euch auch an dieser Stelle an den Hintergründen unserer zurückgewonnenen Euphorie teilhaben lassen (png, 14.11.07)."
Ich freue mich schon jetzt auf den 21. Januar, die dann zurückgewonnene Euphorie und die bestimmt sehr gute Sinnbus-Beilage.
Mittwoch, 14. November 2007
Neue Musik im November
Heißer Scheiß im November und zwar von The Libertines, Die Türen, Einstürzende Neubauten und Troy von Balthazar. Außerdem gibt es eine interessante Diskussion über das Marketing von Radiohead und eine lesenswerte TV-Kritik zu den MTV European Music Awards in München.
Donnerstag, 8. November 2007
Klaxons auf Tour
Die Klaxons kommen nach Deutschland und zwar am 12.11.2007 nach Hamburg in den Grünspan, am 15.11.2007 nach Köln in das Gloria und last but not least am 18.11.2007 nach München in die Kleine Georg-Elser-Halle.
Für das Münchner Konzert am 18.11. könnt Ihr noch Tickets gewinnen und zwar hier.
Für das Münchner Konzert am 18.11. könnt Ihr noch Tickets gewinnen und zwar hier.
Montag, 5. November 2007
Dietmar Dath in Berlin
Ein ganz besonders schönes Schmankerl gibt es am 13.11. im Sternfoyer der Volksbühne Berlin. Dietmar Dath, Feuilleton-Mann der FAZ, wird aus seinem aktuellen Buch "Waffenwetter" lesen.
Musik gibt es auch und zwar von Phantom Ghost (Dirk von Lotzow) und Thies Mynther (Stella, Superpunk).
Musik gibt es auch und zwar von Phantom Ghost (Dirk von Lotzow) und Thies Mynther (Stella, Superpunk).
Freitag, 2. November 2007
David Giese für Britta Persson
Neues von der jungen Schwedin Britta Persson. Die Single "Winter Tour" ist dem Album "Top Quality Bones And A Little Terrorist" entnommen.
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