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Montag, 9. Juni 2008

Fotoklassiker in Lego!

"Some Of The Most Classic Photos Of All Time" mit Lego-Bausteinen nachgebaut.
Eine bemerkenswerte Arbeit von Flickr-User Balakov. Natürlich ist auch Diego Armando Maradona mit seinem legendären Tor gegen England 1986 in Mexiko vertreten.


via notcot

Dienstag, 31. Juli 2007

Fiesta Mexicana -Eintracht macht die Abwehr dicht-

In Kürze mehr zum neuen Abwehrrecke in Frankfurt. Hier schon ein paar Pressemeinungen:

Quelle: 11 Freunde

Quelle: Tagesspiegel

Quelle: Frankfurter Rundschau

Eintracht im NotizBlog

Sonntag, 15. Juli 2007

Messi

Eine kleine Auswahl an Toren des Argentiniers:

Messi Original:


Maradona Cover:


Maradona "Hand Gottes" Cover:

Donnerstag, 5. Juli 2007

Der Engel ist gelandet

Nun doch, Schuster zu Real.





Quelle: Gazetta 24

Samstag, 5. Mai 2007

Grazie Milan!


Trotz meiner emotionalen Nähe zu Inter Mailand, muss ich gestehen, der AC Mailand, letzter Italiener in der Königsklasse, bereitet mir grosse Freude.
Auch wenn Manchester im Hinspiel mit der Rotzigkeit und “der Gewalt einer Punkrockband, die die Schnauze voll von all dem Orchestergefidel” hatte agierte und für manchen Beobachter gar “Fussball in seiner reinsten Form” gespielt wurde, dass Rückspiel überstrahlte nochmals alles. Die Mailänder spielten eine erste Halbzeit, welche man getrost und ohne Übertreibung als annähernd perfekt bezeichnen kann. Moment mal, AC Mailand? Jenes Team, welches schon abgeschrieben war, als müde und ausgelaugt, unmotiviert und angeblich ihres Trainers überdrüssig wurde. Ja genau, der AC Mailand, der mit dem Fussballgrossvater und Nachwuchsmodel Maldini antritt und einen von deutschen Fans liebevoll “Schwalbenkönig” genannten Stürmer namens Inzaghi in seinen Reihen weiss. Ein Club von Berlusconis Gnaden. Eine Mannschaft, welche es eigentlich nicht verdient hat im europäischen Wettbewerb zu spielen, da sie ja schlimmen Beschiss betrieben haben und unter normalen (oder deutschen) Umständen in der Versenkung (mind der zweiten Liga) hätten verschwinden müssen. Nun haben die “Rossoneri” begnadigt, mit einer gehörigen Portion Routine und Kakà auf den allerletzten Drücker die Champions-League-Qualifikation geschafft. Im Viertelfinale der europäischen "Königsklasse" warteten dann die “Rächer der Gerechten”, die vor ein paar Jahren noch als "Effizienzmaschine" gefürchteten und nun zu Sparringspartnern verkommenen Münchner. Jenes deutsche Wunderwerk mit Gottmar Hitzfeld und einem belgischen Hünen erkämpfte sich mühevoll ein 2-2 in der ehrwürdigen Mailänder Fussballoper. Der Zeitpunkt war gekommen, Carlo Ancelottis Zeit sollte ihr Ende finden. Doch dann kam das Rückspiel in München und der laut La Repubblica “nur noch von Wundpflastern zusammengehaltene” Pippo Inzaghi beendete den deutschen Optimismus für den Halbfinaleinzug des letzten Teams der Bundesliga. Dabei war es doch schon eher ein Wunder, dass eine Mannschaft mit dem technischen Niveau des aktuellen FC Bayern überhaupt ins Viertelfinale gekommen ist. Als “hartnäckige Mannschaft ohne Stars” bewertete La Stampa die Bayern.
Nun war es also das von den Liverpool-Fans in der Vergangenheit gern mit “USA, USA Sprechchören” bedachte Team von Manchester United, welches auf den ehemaligen Arbeiterclub AC Mailand treffen durfte.
Angeführt von Maldini, angetrieben von Gattuso und mittgerissen von Kakà zelebrieren die Norditaliener Fussball und stehen völlig zu Recht im Finale von Athen am 23. Mai. Grazie!

Dienstag, 17. April 2007

Eintracht Frankfurt - der Graubereich der Liga

Antwort auf den Bundesliga-Kommentar von Peter Ahrens: „Eintracht Frankfurt - der Graubereich der Liga (SPIEGEL online 14. April 2007, http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,477266,00.html)"

Lieber Peter Ahrens,
mir scheint es fast so, dass insbesondere Anhänger der Mannschaften Borussia Mönchengladbach und (immer mal wieder) des 1.FC Köln versuchen ihre in den letzten Jahren oft von Tristesse geprägten Teams mit Vergleichen zu angeblich schwachen, trüben, grauen, langweiligen Mannschaften der restlichen Bundesliga schön zu färben.
Die Gladbacher, mit Verlaub und unter Berücksichtigung all ihrer grossen Verdienste für den deutschen Fussball, spielen seit Jahren schwachen Fussball mit einer weitgehend farblosen Mannschaft. Anspruch und Wirklichkeit sind hier sehr weit auseinander. Ich erinnere mich noch an ein Statement von einem ehemaligen Sportdirektor der Borussia, der im DSF "Platz neun" als Saisonziel ausgab. Mittlerweile stehen sie völlig zu recht am Ende der Tabelle und sind grauer als grau.
Wenn man der Eintracht aus Frankfurt und ihrem Trainer Funkel etwas vorwerfen möchte, dann kann man ihnen sicher nachsagen, dass sie in der zweiten Saisonhälfte nichts "Erfrischendes" in den Bundesligaalltag eingebracht haben.
Ihnen oder dem Umfeld überhöhte Ansprüche vorzuwerfen ist völlig überzogen und schlichtweg falsch. Dass Umfeld der Eintracht ist weitgehend ruhig (zumindest nicht unruhiger als bei anderen Clubs) und die Fans zeigen Woche für Woche, wie sehr sie sich mit dem Team und der von Bruchhagen und Funkel auferlegten Bescheidenheit identifizieren. Was ist eigentlich mit den Ansprüchen in Hamburg, Dortmund und Berlin?
Ein beliebtes Argument in Richtung Frankfurt ist immer wieder jenes der Finanzen. Die Eintracht kommt zweifelsohne aus einer Finanzmetropole, was allerdings nicht unbedingt bedeuten muss, dass sie deshalb mit unzähligen Millionen gesegnet ist. In Mönchengladbach, Hamburg, Dortmund oder beim Zweitligisten Köln wurde viel Geld ausgegeben, in meist erfolglose Kader. Wobei insbesondere die niederrheinische Provinzstadt Mönchengladbach nicht zur Finanzelite des Landes zählt. Ein anderes Beispiel welches belegt, dass diese Argumentation schlichtweg zu kurz gedacht ist, findet sich in Stuttgart beim dort ansässigen VFB. Die Stadt strotzt nur so vor Wirtschaftskraft, der VFB hingegen ist bescheiden und spickt sich nicht mit Stars a la van der Vaart, Makaay oder van Bommel, er setzt auf die eigene Jugendarbeit.
Das die Frankfurter in der Republik unbeliebter als der spassige Underdog aus Mainz sind, mit ihrem allseits beliebten "Erfolgstrainer" Klopp, mag noch einleuchten, dass man sie in eine Reihe mit Bielefeld, Wolfsburg und Bochum (allesamt beliebte graue Mäuse der Liga) stellt, ist nicht ganz fair.
Das nun bereits fünf Spieltage vor Schluss alles entschieden sein soll, ist eine gewagte These. Fakt ist, dass die Bundesliga erst seit dem 29. Spieltag mehr Klarheit aufweist. So zu tun, als ob es jedes Jahr einen Abstiegskampf der halben Bundesliga gibt, ist verfehlt, ebenso wie die ständige "Konzeptfaselei". Der deutsche Fussball hat seit Jahren ein Problem in der Grundausrichtung, insbesondere im taktischen Bereich. Dies betrifft allerdings nicht nur Mannschaften aus dem Bundesligamittelmass oder gar vom Tabellenende, sondern auch die deutschen Vorzeigevereine, wie am Beispiel der Münchner in der Champions League 2007 deutlich sichtbar wurde.
Viele Grüsse